„Rotkäppchen hat keine Lust“ von Sebastian Meschenmoser

Märchenparodie der besonderen Art

Dieses Bilderbuch ist eine Rotkäppchenparodie von dem wunderbaren Sebastian Meschenmoser vor. Diese herrlich witzige Geschichte darf in einer Rotkäppchenthemenwoche nicht fehlen.

Der Wolf kriecht aus seiner Höhle und hat mächtigen Hunger. Seine Großmutter hatte einen Merkspruch, wann *wolf* lieber einen Clown, einen Lehrer oder ein süßes Kind fressen sollte. Der Wolf beschließt, er braucht ein süßes Kind in seinem Kochtopf oder Bratpfanne, je nach Rezept, und zieht aus in den Wald. Er findet schnell ein kleines Mädchen, doch noch bevor er sie richtig ansprechen kann, ist sie an ihm vorbeigestapft. Er jagt ihr hinterher, kommt mit ihr ins Gespräch und ist verwundert, wie jemand so wenig von seiner eigenen Großmutter halten und so schlechte Gastgeschenke mitbringen kann. Er fängt an, das Rotkäppchen zu beraten, doch sie ist nicht begeistert und so muss sich der Wolf selbst um die Gastgeschenke kümmern. Bei der Großmutter angekommen läuft alles ganz anders und am Ende finden alle ihr Glück, auch das griesgrämige kleine Rotkäppchen.

Die Illustrationen sind schön, die Figuren wunderbar klischefrei und das Ende überraschend und besonders.

„Rotkäppchen hat keine Lust mehr“ von Sebastian Meschenmoser, 32 S., erschienen 2016 im Thienemann-Esslinger Verlag ISBN 978-3-522-45827-6

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