„Opa und die Nacht der Wölfe“ von Nora Alexander

Ein wichtiges Buch für Kinder mit dementen Angehörigen. Es erlaubt Kindern auch mal genervt gegenüber der Erfahrung mit Demenz zu sein.

Dieses Buch ist ein spannendes Abenteuer eines Jungen und einem Großvater, dass ein großes Geheimnis hat, dass zudem einen Einblick in die Erfahrung eines Kindes mit allen emotionalen Höhen und Tiefen mit einem Angehörigen, der an Demenz erkrankt ist, gewährt.

Oli wird in das Kümmern um seinen dementen Opa mit einbezogen. Seine wichtigste Aufgabe ist das Spazieren gehen mit ihm. Doch manchmal gibt es Tage, da hat Oli einfach Wichtigeres zu tun. Zum Beispiel das Verteidigen der Bandenehre. Eine feindliche Band hat das Bandenhaus nämlich rosa angemalt und das soll gerächt werden. Statt sich einen Plan ausdenken zu können, muss Oli mit seinem Opa spazieren. Bei solch einem inneren Konflikt sind Pannen vorprogrammiert. Und dann ist da noch die Vollmondnacht und Oli ist mit seinem Opa alleine Zuhause. Er erlebt die Nacht seines Lebens.

Der Erzählstil ist locker, die Illustrationen sind wunderbar. Die angesprochenen Themen wie Demenz, Mobbing und Familienzusammenhalt werden wunderbar behandelt und Oli ist ein sehr sympathischer Protagonist.

„Opa und die Nacht der Wölfe“ von Nora Alexandres, illustriert von Julia Christians, 208 S., erschienen 2019 beim Oetinger Verlag ISBN 978-3-7891-0954-6

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